AK AUSSERKONTROLLE

Mittwoch, 27. März

Einlass 19 Uhr

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AK Ausserkontrolle      Info

 

Die wahre Größe der Ausserkontrolle-Gang rund um den musikalischen Frontmann AK Ausserkontrolle bleibt ein gut gehütetes Geheimnis. Das Tragen der Bandanas vorm Gesicht sorgt dafür, dass es auch so bleibt und ist zugleich das Markenzeichen. Aufgewachsen mit dem »Brandmal« des Migrationshintergrunds, mussten die Mitglieder schon als kleine Kinder in einem eher kriminellen Umfeld zurechtkommen und sich früh behaupten. Teile der Gang erlangten schnell einen hohen Bekanntheitsgrad durch medienwirksame Raubzüge als die so genannte »Gullideckel-Bande«, die mit Gullideckeln durch die Schaufenster in Geschäfte einstiegen und dies in Rekordzeit plünderten. Auch wird ihnen der nicht minder aufmerksamkeitsstarke Einbruch in den Berliner Apple Store zugeschrieben, bei dem mit einem Auto direkt durchs Schaufenster in den Laden gefahren wurde.

AK Ausserkontrolle dagegen drängte es zum Rap, wo er die Taten der Gang in Text und Sound weiterleben lässt. Teils brachial und rau, aber immer auch mit einem modernen, fast schon an Pop grenzendem Vibe, schaffte es sein erstes Album ›Panzaknacka‹ auf Anhieb in die Top 10 der deutschen Media Control Charts. Dass er musikalisch den Nerv der Zeit getroffen hatte, zeigte sich umso deutlicher bei seinem Folgealbum ›A.S.S.N. ‹, welches Top 3 chartete. Inzwischen kann AK Ausserkontrolle mit seinen Hits wie ›Jim Bean & Voddi‹, ›Unterwegs‹ oder ›Bang Bang‹ über 80 Mio Clicks auf Spotify, 16 Mio Clicks auf Youtube vorweisen.

Die Taten der Ausserkontrolle-Gang lieferten dabei beständig die Authentizität für seine Texte über das Leben in der Grauzone der Gesellschaft und sorgten nicht nur einmal dafür, dass auch seine eigenen Pläne durch Polizeiaktionen wie Hausdurchsuchungen durchkreuzt wurden. »Wenn ich heute zurückblicke, hätte ich vieles anders gemacht« sagt AK Ausserkontrolle. »Aber ich bin froh, dass ich heute von meiner Musik leben kann und nicht selbst krumme Dinger drehen muss. Aber die Geschichten in meinen Texten widerfahren meinen Brüdern jeden Tag aufs Neue und bleiben somit auch Teil meines Lebens«

 


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