Bremen NEXT präsentiert:

CHEFBOSS - ZUSATZSHOW

Montag, 13. November

Einlass 19 Uhr

Tickets HIER

Chefboss

Sie haben die Power, sich auf dem Schrottplatz die

Autos nach Farben stapeln zu lassen - und das stellt nur eine Superkraft dieses mächtigen Acts aus Hamburg dar. Chefboss, das sind Alice Martin, Maike Mohr und ihre Gang, Chefboss, das ist Abrissparty-Pop und Tanzen, das ist Dancehall auf deutsch, das ist Boom, Boom, Boom – und vor allem eins: Ein hochgerüstetes

Hitdezernat.

Wo vorher unsere fragenden Blicke auf das Vakuum der deutschen Musiklandschaft fielen (wie oft haben wir uns seit Seeed gefragt, wann endlich wieder wasknallt), dröhnen jetzt die Bässe des Hamburger Frauen-Duos, angefahren auf einem goldenen BMX in Begleitung von twerkenden Tänzerinnen in Lucha-Libre-Masken. Und sie blasen sich mächtig auf. Ist also eine Weile vorbei mit seichten Segeltörns. Zusammen mit dem Produzenten ihres Vertrauens werden brennende Akustikgitarren von Vogueing-Rhythms verdrängt - Vogueing wie Vogue, und Rhythms wie Karibik. Denn da liegen die Wurzeln von Tänzerin Maike Mohr und ihrer MC-Gesangs-Sprech-Party-Partnerin Alice Martin. Seit der Entstehung der Gruppe mit drei bis dreißig Tänzern im Rücken und ein bis fünf Konfetti-Kanonen, scheint es keine Hindernisse zu geben für dieses Erlebnis von Kombo. Wer sie live erlebt, springt mit. Ist so.Deshalb hat sie ihre Live-Agenda auch in kürzester Zeit durch die ersten zig Gigs geführt, unter anderem als Support für Deichkind und in den Schrank von CircusHalliGalli. Selbst die Nominierung für den Hamburger Musikpreis HANS als bester Newcomer hat keinen überrascht. Warum auch - Deutschland hat es gebraucht, und sie geben uns ohne Rücksicht was wir wollen. So schafft es ihr Untergrundgewummer auch jetzt schon in die kommerziellen Radiosender. Chefboss machen ihre Gefangenen, und es werden jeden Tag mehr, wie die über halbe Millionen Klicks bei „Blitzlichtgewitter“ auf Youtube beweisen. Mit treffsicher gesetzten Texten und der Arroganz Hamburger Straßenjungs vorm Penny fangen siegerade erst an, allen verkopften Menschen den Marsch zu blasen. Wie gesagt, scheinbar ohne Hindernisse, aber auf jeden Fall ohne Regeln. Da wundert es nicht, dass es den Medien und der Social Media Community schwer fällt, die Hamburger Power Kombo einzusortieren. Denn mit „Blitzlichtgewitter“ haben sich die Ladys vermeintlich auf den deutschen Dancehall-Thron geschwungen, nur, um ihn mit ihrer zweiten EP-Single „Miststück“ mit noch in Deutschland unbekannten Vogueing-Beats zum musikalischen Mosaik zu zerlegen. Bei Chefboss sind Schubladen eben nur für Socken und Catsuits zu gebrauchen. Man kann gespannt sein, was Chefboss noch so bereit hält.

Eins ist klar, wer jetzt aufspringt, darf in zwei Jahren sagen: „Ich war von Anfang an dabei!“


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